Das In-dem-Ohr-Gerät (IdO):

  • Die Technik sitzt vollständig im Ohr
  • Es eignet sich für Menschen mit leichter bis mittelgradiger Schwerhörigkeit
  • Es sind fast alle Techniken möglich
  • Es sind verschiedene Größen möglich

Das Hinter-dem-Ohr-Gerät (HdO):

  • Die Technik sitzt hinter dem Ohr
  • Es eignet sich für Menschen mit leichter bis hochgradiger Schwerhörigkeit
  • Es sind alle Techniken möglich
  • Es sind verschiedene Größen möglich
Es gibt drei HdO-Kategorien:
  • HdO mit ausgelagertem Hörer: Der Hörgeräte-Hörer in Verbindung mit einem maßgefertigten Ohrpassstück oder einem Schirmchen sitzt direkt im Ohr und wird mit einem Mikrokabel am Hörgerät befestigt. Dies ist die kleinstmögliche Bauform hinter dem Ohr.
  • HdO mit dünnem Schlauch: Ein maßgefertigtes Ohrpassstück oder ein Schirmchen sitzt im Ohr und wird durch einen dünnen Schlauch am Hörgerät hinter dem Ohr befestigt – dies ist eine unauffällige und leicht zu reinigende Variante.
  • HdO mit Standard-Schlauch: Ein maßgefertigtes Ohrpassstück sitzt im Ohr und wird mit einem Standard-Schlauch am Hörgerät hinter dem Ohr befestigt – dies ist die robusteste Bauform.

Hörsysteme in allen Preislagen.

Wir bieten Hörsysteme aller Hersteller in allen Preislagen. Selbstverständlich auch Hörgeräte, die die Krankenkasse komplett bezahlt (Bis auf 10,– Euro gesetzlicher Zuzahlung pro Seite. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse.). Gerne können Sie auch unsere Hörsystem unverbindlich testen und Hörerfahrungen in Ihrem privaten und beruflichem Umfeld sammeln.

Hochintelligente Technik.

Mit einem Hörverstärker haben moderne Hörsysteme nicht mehr viel gemein. Sie sind zu intelligenten Systemen geworden, die die Umgebung automatisch analysieren und selbständig auf die sich ändernden akustischen Situationen reagieren. Die digitale Verstärkertechnik erlaubt präzise Änderungen der Einstellung um die Hörsysteme bestmöglich auf Ihre individuelle Hörleistung zu programmieren.

Durch programmierbare technische Features wie z.B. Störgeräuschunterdrückung, Spracherkennung, Mehrmikrofontechnik, Rückkopplungsunterdrückung, Situationserkennung, Impulsschallunterdrückung, Musikerkennung, usw. können die Hörsysteme individuell auf Ihr Hörvermögen, Ihr Hörempfinden und Ihre Hörsituation eingehen. Es gibt viele verschiedene Techniken und somit auch verschiedene Hörlösungen in unterschiedlichen Preisklassen.

Nicht jedes Hörgerät ist für jeden geeignet, um die persönliche Hörleistung zu verbessern. Deshalb legen wir sehr viel Wert auf eine genaue Auswertung Ihres Hörprofiles und eine Analyse Ihrer individuellen Wünsche, um geeignete Geräte für Sie zu finden.

Wir beraten Sie auch gerne über diverse Spezialversorgungen wie z.B. Hörbrille, Teilimplantat, CROS und BICROS, Knochenleitungsübertragung. Welche Bauform und Technik für Ihre Hörleistung und Ihre Wünsche optimal geeignet ist, erarbeiten wir gerne zusammen mit Ihnen in einem individuellen Beratungsgespräch. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Hörgeräte für Tinnitus-Patienten.

Als Tinnitus bezeichnet man ein nur subjektiv wahrgenommenes Ohrgeräusch, welches nur vom Betroffenen selbst wahrgenommen wird. Ursache ist keine äußere Schallquelle, sondern er entsteht „im Kopf“. Man unterscheidet zwischen akutem (bis ca. 3 Monate) und chronischem (ab ca.6 Monate) Tinnitus. Bei akutem Tinnitus sollte so schnell wie möglich ein Hals-Nasen-Ohren Arzt aufsuchen werden. Dieser entscheidet, welche Behandlungsmethode geeignet ist.

Der Tinnitus ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, welches viele unterschiedliche Ursachen haben kann, z.B. Lärmschädigungen, Hörsturz, verschiedene Krankheiten, Muskelverspannungen im Kiefer- und Halswirbelbereich, Stress oder ungewollte Nebenwirkungen von Medikamenten, usw.. Zunächst sollte die Ursache diagnostiziert werden, um gezielt und effektiv behandeln zu können.

Die hörakustischen Möglichkeiten sind unterschiedlich. Bei gut hörenden Tinnitus- Patienten finden meist so genannte Noiser ihren Einsatz. Diese geben ein kontinuierliches Rauschen ab, das individuell auf das Hörempfinden eingestellt wird. Es lenkt vom eigentlichen Ohrgeräusch ab und führt zu einer Desensibilisierung. Die akustische Aufmerksamkeit auf den Tinnitus wird in der Regel verringert.

Bei verringerter Hörleistung in Kombination mit einem Ohrgeräusch gibt es mehrere Möglichkeiten, den Tinnitus „in den Griff“ zu bekommen. Oft reicht eine Optimierung der Hörleistung aus, um die Wahrnehmung des Ohrgeräusches zu reduzieren. Reicht die akustische Optimierung nicht aus, oder ist der Tinnitus in ruhigen Situationen weiterhin störend, gibt es Kominationsgeräte aus Hörsystemen und Noiser mit verschiedenen Programmen.

Dies ist eine sehr individuelle Angelegenheit und bedarf einer genauen Analyse. Nur so ist der gewünschte Erfolg zu erreichen. Wir beraten Sie gerne!